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Eingefügt am 08. Juni 2009
Über Pfingsten fuhren wieder 21 Judokas im Rahmen der Städtepartnerschaft Einbeck-Thiais in den Pariser Vorort. Seit nunmehr 40 Jahren nehmen die Judoka aus Einbeck an diesem Austausch teil und es ist mittlerweile eine große freundschaftliche Beziehung entstanden.

Die Mitglieder des Einbecker Judo-Club starteten am Freitag Abend mit dem Bus in Richtung Frankreich. Bei sommerlichem Wetter dort angekommen wurde zunächst ein Frühstück gereicht, anschließend folgte die Verteilung der Gäste auf die Familien. Gleich danach waren alle Einbecker Besucher zu einem Höhepunkt des Programms, der Verleihung der Partnerschaftsmedaillen, ins Thiaiser Rathaus eingeladen. Die Bürgermeister von Thiais, Richard Dell'Agnola, und Einbeck, Ulrich Minkner, zeichneten unsere Bärbel Lange-Rexhepi für ihr Engagement in der Freundschaftsbeziehung mit der Partnerschaftsmedaille aus. Seit 1982 nimmt Bärbel an den Maßnahmen zwischen den Partnerstädten teil. Aber auch privat hat sie viele Besuche bei den französischen Judoka gemacht und dadurch die Beziehungen den Judovereinen vertieft.

Nach einem kleinen Imbiss ging es in den Garten von Roland und Monique Bonnet. Dort wurde gegrillt. Abends waren alle Einbecker zu einem Paella-Essen eingeladen. Nach einer für manchen Judoka langen Nacht trafen sich die Judoka am Pfingstsonntag zum gemeinsamen Training und Vergleichswettkampf. Auch die Einbecker Vertreter des Stadtrates und der Bürgermeister Minkner ließen es sich nicht nehmen, bei diesem Sportevent vorbei zu schauen. Die Trainingsgelegenheit der Judoka nahm auch Ju-Jutsu-Trainer Hans Radke, 6. Dan, zum Anlass, den französischen Freunden das Selbstverteigungssystem „Ju-Jutsu“ zu präsentieren.

Nach dem Training hatten die französischen Freunde ein Picknick unter dem Eiffelturm vorgesehen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit den Bussen zu dieser Sehenswürdigkeit. Anschließend war für alle die Gelegenheit da, die Weltstadt Paris auf eigene Faust kennen zu lernen. Unter der fachkundigen Erläuterungen von Marie-Therese Goarnisson nutzten ein paar Judoka die Gelegenheit die Pariser U-Bahn „Metro“, das bunte Treiben im Künstlerviertel „Montmartre“ zu erkunden und die tolle Aussicht auf Paris von der Kirche „Sacre Coeure“ aus zu genießen. Viel zu schnell war die freie Zeit um und es ging zurück nach Thiais. Dort gab es dann die Einladung einer Gastfamilie zu einem gemütlichen Abend bei Speis und Trank. Einige Reisende nahmen das erneute Angebot von Marie-Therese an, Paris und den Eifelturm bei Nacht kennen zu lernen. Sehr engagiert und voller Stolz führte Marie-Therese zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt wie Champs-Elyse'e, Arc de Triomphe, Louvre und Invalidendom. Höhepunkt dieser Erkundung war die Lichtillumination am Eiffelturm, die viele Hundert Zuschauer von den Stufen des „Trocadero“ aus betrachteten.

Am Vormittag des Pfingstmontags hieß es wieder Abschied nehmen und nach fast zwölfstündiger Fahrt kamen alle wieder wohlbehalten in Einbeck an.

Alle teilnehmenden Judoka freuen sich schon auf das nächste Pfingsten 2010, wenn die französischen Judofreunde nach Einbeck kommen

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